IR-Technologie

Die Infrarotstrahlung ist in der uns umgebenden Welt - ob tags oder nachts - immer vorhanden. Dies liegt daran, dass jeder feste, flüssige oder gasförmige Körper alleine aufgrund seiner eigenen Temperatur fortwährend Strahlung aussendet, welche im Infrarotbereich liegt (Wärmestrahlung).

Die Infrarotstrahlung ist für den Menschen nicht sichtbar. Erst mit Hilfe von IR-Kameras können Infrarot-Bilder aufgenommen werden. Die Technik von IR-Kameras ist komplex und wird nur von wenigen Herstellern weltweit beherrscht. Gute, hochauflösende IR-Kameras sind erst seit wenigen Jahren verfügbar und ihre Technik wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Entwicklungstrends gehen in Richtung höherer Auflösung, Geschwindigkeit und Empfindlichkeit, sowie multispektrale Technik (Dual-Band und Dual-Color IR-Kameras).

Obwohl das Infrarot nahe dem sichtbaren Teil des elektromagnetischen Spektrums liegt, hat ein Infrarot-Bild doch einen ganz anderen Informationsgehalt als ein Bild im Sichtbaren. Für wissenschaftliche und technische Anwendungen ist der Infrarotbereich unter anderem deshalb interessant, weil man durch Untersuchung der IR-Strahlung Aufschlüsse über die thermischen Eigenschaften von Körpern erzielen kann. Infrarot-Bilder sind das Ergebnis verschiedener sich überlagernder Effekte, die manchmal schwierig zu interpretieren sind.

Die bildgebende IR-Technik (IR-Imaging) hat in zahlreiche technisch-wissenschaftliche Bereiche bereits Einzug gehalten und wird dort erfolgreich angewandt, zum Beispiel in der zerstörungsfreien Prüfung. In vielen Bereichen steht die IR-Technik jedoch noch am Anfang und bietet viele Möglichkeiten für neue Entdeckungen und Entwicklungen.

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