Grundlagen

Das Spektrum der elektromagnetischen Strahlung ist in verschiedene Wellenlängenbereiche eingeteilt. Auf die hochenergetische Gammastrahlung mit ca. 0,1 Å Wellenlänge folgen die Röntgen-Strahlung, die UV-Strahlung, die sichtbare Strahlung, die Infrarot-Strahlung (0,78 µm bis 1 mm), die Mikrowellen-Strahlung, die TV-Strahlung und die Radio-Strahlung mit Wellenlängen bis 100 km.

Der Bereich der Infrarot-Strahlung (IR-Strahlung) ist weiter unterteilt. Den Spektralbereich zwischen 0,78 µm und 1,4 µm nennt man nahes Infrarot (NWIR), zwischen 1,4 µm und 3 µm mittleres Infrarot (MWIR), zwischen 3 µm und 6 µm fernes Infrarot (LWIR) und zwischen 15 µm bis 1000 µm ultra fernes Infrarot.

Jeder Körper strahlt Energie in Form elektromagnetischer Strahlung ab, man spricht von Eigenstrahlung oder Wärmestrahlung. Die Intensität dieser Strahlung ist bei jeder Wellenlänge unterschiedlich und hängt von der Temperatur des Körpers ab. Bei Temperaturen bis 1100°C liegt diese Strahlung im Infrarot, zwischen 1100°C und 1700°C befindet sich der Großteil der Strahlung immer noch im Infrarotbereich.

Das Plancksche Strahlungsgesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen der Strahlung eines idealen Strahlers als Funktion der Temperatur und der Wellenlänge. Für nicht ideale Körper muss man den Emissionsgrad berücksichtigen. Wenn die von Infrarot-Kameras (IR-Kameras) gemessene IR-Strahlung in Temperaturen umgerechnet wird, spricht man von Thermographie.

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