Messtechnik

Infrarot-Kameras ermöglichen schnelle, kontaktlose und zerstörungsfreie Messungen von Materialien und Bauteilen. Die Messverfahren können einfach automatisiert werden und so in die Produktion integriert werden.

Um den Zustand eines Prüfteils zu beurteilen kann die Temperatur ein wichtiger Indikator sein (Thermografie). Häufiger als die absolute Temperatur ist jedoch die relative Temperaturveränderung im zeitlichen Verlauf für die Beurteilung eines Prüfteils oder Phänomens relevant. Man spricht von IR-Imaging, wenn keine absoluten Temperaturen ermittelt werden.

So wichtig wie die richtige Wahl der IR-Kamera ist die richtige Wahl der IR-Messtechnik. Man unterscheidet passive und aktive Messverfahren. Bei den passiven Messverfahren macht man sich Infrarotkontraste zunutze, welche das Messobjekt ohne die gezielte Anwendung einer externen Wärmequelle aufweist. Aktive Messverfahren nutzen eine externe Anregung, um räumliche und zeitliche Temperaturänderungen (Transienten) im Messobjekt zu erzielen. Das bekannteste aktive IR-Messverfahren ist die sogenannte Impuls-Thermografie.

Weitere Verfahren sind das IR-Lock-in und die Thermoelastische Spannungsanalyse. Als Anregungsquellen können beispielsweise Halogenlampen, Blitzlampen, Laser, Ultraschallköpfe, elektrische und magnetische Felder, UV- und Mikrowellen verwendet werden.

IRCAM GmbH
Nürnberger Str. 71
D-91052 Erlangen

Fon: +49 - 9131 - 970098-0
Fax: +49 - 9131 - 970098-99
E-Mail: info@ircam.de